Luftströme in Lüftungsanlagen

Unsere Dienstleistungen zur Vermessung
und Einregulierung von Lüftungsanlagen

Was können wir messen ?
Mit unserer Messtechnik können wir die Luftströme an einzelnen Luftauslässen (z.B. an Zu- oder Abluftventilen) oder in Luftkanälen messen. Die Messung erfolgt je nach Messpunkt mit einem Flügelrad- oder Glühdraht-Anaemometer oder durch Staudruckmessung an einem kalibrierten Strömungswiderstand.

Zweck der Messung
Mit einer solchen Messung kann man prüfen, ob die Lüftungsanlage insgesamt die geforderte Luftmenge fördert und ob die Luftverteilung im Haus richtig einreguliert ist. Bei neu gebauten Lüftungsanlage sollte dies normalerweise Teil der Abnahme sein. Das Ergebnis sowie die dazu passende Einstellung aller Stellglieder sollte fachgerecht protokolliert werden, so dass die richtigen Einstellungen auch später z.B. nach einer Wartung oder Reinigung leicht wieder hergestellt werden können.

Kosten von Lüftungs-Messungen
Die Vermessung von Lüftungsanlagen rechnen wir nach tatsächlichem Aufwand zum Stundensatz von 65 €/h + MWSt ab. Außerhalb Detmolds kommen Anfahrkosten in Höhe von 0,30 €/km hinzu.

Wieviel Luft ist richtig ?
Wieviel Luft einzelnen Zulufträumen  zugeführt oder aus einzelnen Ablufträumen abgesaugt werden sollte, ergibt sich aus der Größe und Nutzung des jeweiligen Raumes. Wesentliche Ziele sind eine ausreichende Frischluftversorgung für die anwesenden Pesonen sowie eine ausreichende Abfuhr von CO2, Feuchte und anderen schädlichen Luftinhaltsstoffen.

Der Mindest-Luftwechselrate sollte in Aufenthaltsräumen unabhängig von der Zahl der anwesenden Personen bei etwa 0,3 1/h liegen. Der Frischluftbedarf pro Mensch beträgt zwischen 20 m³/h (schlafendes Kind), 30 m³/h (wacher Mensch) und 60 m³/h (aktiver Sportler). Im Mittel rechnet man mit 30 m³ pro Kopf und Stunde.

Werden Räume nur zeitanteilig genutzt (z.B. Büro oder Schlafzimmer), sollten die Luftmengen bedarfsgerecht regelbar sein, um während der Personen-Anwesenheit eine ausreichende Luftversorgung sicher zu stellen und um bei Leerstand keine Überlüftung zu erreichen. Zu hohe Luftmengen bewirken sonst im Winter eine zu große Austrocknung der Raumluft und zu hohe Wärmeverluste und Stromverbräuche.

 

 

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